Mit triaMED in die Zukunft

Etwas mehr als ein halbes Jahr ist seit dem Kauf von triaMED durch Swisscom Health vergangen. Welche Pläne gibt es für triaMED und wie fliessen Kundenbedürfnisse in die Weiterentwicklung ein? Andreas Zürcher und Jean-Pierre Messerli von Swisscom Health im Interview.

Seit gut einem halben Jahr gehört triaMED nun Swisscom Health. Wie geht es mit triaMED weiter?
Messerli: Wir haben eine klare Roadmap für die Weiterentwicklung von triaMED und beschreiten diese auch konsequent weiter. Der letzte Release im Juni hat wiederum Verbesserungen und neue Funktionalitäten gebracht. Die Optimierung von Performance und Stabilität der Dokumentenverwaltung sowie bei Erinnerungsfunktionen für Patienten per SMS wurden von unseren Kunden sehr gut aufgenommen. Das Recall-Wesen zum periodischen Aufbieten von Patienten wurde komplett überarbeitet. Die Aufgebote können wahlweise per E-Mail, als SMS oder auf dem Korrespondenzweg versandt werden.
Zürcher: Parallel dazu haben wir die Betreuung unserer Kunden intensiviert. Neben dem Helpdesk-Team stehen ihnen neu zwei erfahrene Key Account Manager zur Verfügung.

Es wird gemunkelt, die Zeit von triaMED laufe langsam aber sicher ab. Was sagen Sie dazu?
Messerli: Das entbehrt jeder Grundlage, auch wenn aggressive Mitbewerber das gegenüber unseren Kunden immer wieder behaupten. triaMED ist technologisch auf dem neusten Stand und umfasst einen beeindruckenden Funktionsumfang Wir arbeiten unvermindert an der Weiterentwicklung von triaMED.
Zürcher: Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass sie mit uns bestens für die Zukunft gerüstet sind. Wie angekündigt, werden wir das Beste aus den zwei Welten unserer Produkte curaPrax und triaMED zu einem noch attraktiveren Ganzen kombinieren.

Wie stellen Sie sicher, dass dabei die Kundenbedürfnisse nicht auf der Strecke bleiben?
Zürcher: Indem wir einerseits detailliert analysieren, wo sich die beiden Produkte ideal ergänzen, damit Nutzer von triaMED und curaPrax gleichermassen profitieren. Andererseits beziehen wir die Erfahrungen und die Bedürfnisse unserer Kunden aktiv in diesen Prozess ein. Dabei bewerten wir das regelmässig eingehende Feedback von Usern und holen Erfahrungswerte und Wünsche auch aktiv bei unseren Kunden ein.

Wann werden Kunden konkrete Auswirkungen dieser «Kombination aus zwei Welten» erleben?
Messerli: Wie gesagt erleben sie die Weiterentwicklung von triaMED mit jedem Release. Der nächste steht übriges im Herbst an – unter anderem mit der Umsetzung der neuen ESR-Datei gemäss ISO 20022 zum Einlesen der elektronischen Zahlungsanweisungen.
Zürcher: Mittel- und langfristig werden wir triaMED in die nächste Generation der Arztpraxissoftware führen. Die ausgeprägte Enterprise-Fähigkeit wird weiter gestärkt und wir ermöglichen den Zugang zur e-Health-Plattform von Swisscom Health mit vielfältigen und attraktiven Mehrwertdiensten.

 

Zu den Personen
Jean-Pierre Messerli ist als Arzt und Medizininformatiker ein ausgewiesener Experte für Praxisinformationssysteme und prägt triaMED seit Jahren. Andreas Zürcher leitet bei Swisscom Health den Geschäftsbereich, der Produkte und Services anbietet, mit denen Arztpraxen, Therapeuten und Labors ihren Alltag effizienter und kostengünstiger gestalten – zum Beispiel mit einem modernen Praxisinformationssystem.